Aktuelles von URIDU

Women's Empowerment und Geschlechtergerechtigkeit im subsaharischen Afrika

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Women's Empowerment, also die Stärkung der Rolle der Frau, gilt oft als entscheidender Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit. Seit einigen Jahrzehnten zählt die Gleichstellung der Geschlechter daher zu einer der wichtigsten Prioritäten der Vereinten Nationen. So haben sie ihr sowohl in der Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030 (den im Jahr 2000 festgelegten Millenniums-Entwicklungszielen) als auch in der Pekinger Erklärung und Aktionsplattform (aus dem Jahr 1995) einen zentralen Stellenwert eingeräumt. Global gesehen wurden hinsichtlich der Themen Geschlechtergerechtigkeit und Frauenrechte seither auch einige Fortschritte erzielt. Aber gerade das subsaharische Afrika (südlich der Sahara gelegen) gehört nach wie vor zu den Regionen, die in dieser Hinsicht am weitesten hinterherhinken.
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Frauen und das SDG-4: Hochwertige Bildung

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Mit den 17 globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung (engl. Sustainable Development Goals, auch bekannt als Agenda 2030) haben sich alle Länder der Erde unter dem Dach der Vereinten Nationen auf ein ehrgeiziges Programm geeinigt. Das vierte dieser Ziele, SDG-4, will inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangens Lernens für alle fördern. Bis 2030 sollten alle geschlechtsspezifischen Ungleichheiten im Bildungswesen beseitigt und der gleichberechtigte Zugang zu allen Bildungsstufen für Jungen und Mädchen gewährleistet sein. Erschwingliche und hochwertige fachliche, berufliche und tertiäre Bildung, einschließlich Hochschulbildung, sollte dann für wirklich jeden zugänglich sein, auch für Menschen mit Behinderungen.Weiterlesen …

Eine kurze Einführung zum Thema "Women's Empowerment"

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Der englische Begriff "Women's Empowerment" lässt sich mit "Frauenförderung" nur unzureichend ins Deutsche übersetzen. Denn unter "Women's Empowerment" versteht man im Allgemeinen "einen Prozess, der Frauen die Kontrolle über die sie betreffenden strategischen Lebensentscheidungen und den Zugang zu den Möglichkeiten verschafft, die es ihnen erlauben, ihre Fähigkeiten voll auszuschöpfen" (Chen und Tanaka 2014). Eine sehr treffende Definition, aber zugegebenermaßen ein bisschen sperrig. Wohl unter anderem deswegen hat sich auch im deutschsprachigen Umfeld der Begriff "Empowerment" mittlerweile als gängiger, positiv besetzter Begriff hierfür durchgesetzt. Eine Vielzahl von Institutionen, Organisationen und Regierungen haben ihn sich schon auf die Fahnen geschrieben (Papart, Rai und Staudt 2003, 3).Weiterlesen …