Aktuelles von URIDU

Bildung als Ressource für Women's Empowerment

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Klassenunterschiede und geschlechtsspezifische Ungleichheiten im Bildungswesen

Bildung hängt seit jeher überall direkt von Klasse, Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit ab. Doch nirgendwo ist dieser Zusammenhang deutlicher erkennbar als im subsaharischen Afrika. Einer UNICEF-Studie zufolge sind es vor allem Guinea, die Zentralafrikanische Republik, Senegal, Kamerun, Benin, Niger und Ruanda, die am wenigsten Geld in die Bildungsmöglichkeiten für die ärmste Bevölkerungsschichten stecken (Imchen 2020, 6). Jedes dieser Länder investiert nur 10 % oder weniger seiner öffentlichen Bildungsmittel in seine ärmsten, aber 30 % bis 50 % in seine wohlhabendsten Haushalte. Auch Ghana, Togo und Tunesien geben relativ wenig öffentliche Mittel für die Bildung der Armen aus. Stattdessen bevorzugen sie die Oberschicht und nutzen die Regierungsmacht vor allem als Instrument zur Stärkung der Eliten. Dadurch entsteht ein Teufelskreis aus Armut und Analphabetismus in den ärmsten Regionen dieser Länder.Weiterlesen …

Wie Schulbildung mit Women's Empowerment zusammenhängt

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Viele Organisationen und Regierungen fokussieren sich in ihren Bemühungen hinsichtlich Women's Empowerment seit langem auf das Thema schulische Bildung. Diese Fokussierung hat sicher ihre Berechtigung, auch wenn Schulbildung nicht das einzige Mittel ist, um die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu stärken. Sie stellt aber tatsächlich ein mächtiges Werkzeug zur Veränderung dar, verschafft sie den Frauen doch überhaupt erst Zugang zu dem Wissen, das ihnen wiederum Teilhabe an allen Handlungs- und Entscheidungsprozessen bezüglich Women's Empowerment ermöglicht (Kabeer 2005, 16). Aber Schulbildung als Instrument des Women's Empowerment hat dennoch ihre Grenzen. Weiterlesen …